Coachingmethoden

Charakteristisch für unser Coaching ist ein Methodenmix aus:

  • Beratung, basierend auf dem systemischen Ansatz und der positiven Psychologie
  • Feedback
  • Erfahrungsorientierter Übung/praxisorientiertem Training

 

Zwei Aspekte der systemischen Beratung sind im Coaching besonders hilfreich:

  • Ganzheitlicher Ansatz: Der Klient und sein Anliegen werden stets im Unternehmenskontext betrachtet. Die Ziele des Coachees müssen „Ökologisch“, d. h. verträglich mit der „Unternehmensumwelt“ sein. Bei jeder angestrebten Veränderung wird im Vorfeld, gemeinsam mit dem Klienten, sondiert ob und wie andere Personen, Abteilungen, Bereiche (mit)betroffen sein könnten.
  • Ressourcen- und Lösungsorientierung: Der Focus von Coaching liegt auf den Ressourcen und Stärken des Klienten. Lösungsorientiertes Coaching steht in pragmatischem Gegensatz zu Defizit-Konzepten und dem „Herumreiten“ auf Schwächen. Es gilt, vorhandene Ressourcen bewusst und zugänglich zu machen und zu helfen, persönliche Stärken auszubauen bzw. ein Umfeld zu schaffen, in welchem sie zum Tragen kommen können.

Offenes, wertschätzendes und entwicklungsorientiertes Feedback ist ein zentrales Element im Coachingprozess. In der vertrauensvollen Coachingatmosphäre können nicht nur Rückmeldungen zum Verhalten, sondern zu persönlichen Werten, Einstellungen und deren Wirkung aufandere gegeben werden. Es geht nicht darum, Führungskräfte vom „Schlechten“ zum „Guten“ zu leiten, sondern die erhaltenswerte Qualitätvon Einstellungen oder Eigenschaften zu erkennen, aber auch ergänzend notwendige Fähigkeiten zu identifizieren und zu fördern.

 

Im Coaching ist Raum für (neue) Erfahrungen und Übungen, die spezifisch auf die Person und das Umfeld des Klienten zugeschnitten sind.


Beispiele für den Einsatz erfahrungsorientierter Übungen:

  • Gedanklicher Zukunftsentwurf als Methode zur Entwicklung einer strategischen Vision, z. B. für einen neu übernommenen Verantwortungsbereich oder im Rahmen eines Veränderungsprozesses
  • Kraftfeldanalyse als Methode, das Geflecht an Verbindungen, Beziehungen und Schnittstellen des Coachees durch Visualisierung zu klären und damit bewusst nutzbar zu machen
  • Mentaltraining und kreatives Visualisieren, um stressfördernde innere „Antreiber“ zu verändern und hilfreiche „Erlauber“ zu etablieren

 

 

 


Coachingablauf

Kennenlernen und Auftragsklärung

In einem persönlichen Erstgespräch lernen Coach und Klient sich kennen. Mit dem Klienten und dem Auftraggeber des Coachings werden die Ziele des Coachings besprochen und die Rahmenbedingungen geklärt („Contracting“).

Strukturierung

Am Anfang des Coachings wird mit dem Klienten ein Kompetenzprofil erarbeitet und die Erfolgskriterien des Coachings werden definiert. Auf dieser Basis gilt es, den Prozess so zu strukturieren, dass der Klient im definierten Zeitraum seine Ziele erreichen kann.

Umfang

In der Regel werden 3 bis 8 Coachingsitzungen a 2 - 4 Stunden vereinbart. Im Einzelfall kann auch ein „Einmal-Coaching“ (halber bis ganzer Tag) angemessen und sinnvoll sein.

Evaluation

In der letzten Sitzung wird die Zielerreichung gemeinsam mit dem Klienten eingeschätzt. 8 bis 12 Wochen nach Abschluss des Coachings wird eine standardisierte Evaluation (schriftlich, telefonisch oder impersönlichen Gespräch) angeboten, um den mittelfristigen Umsetzungserfolg in der Praxis zu erfassen.