Management Audit

Ziele und Methoden

Im Management Audit werden Kompetenzen und Potentiale von Entscheidungsträgern eines Unternehmens(bereichs) eingeschätzt. Ziel ist es, aussagekräftige Stärken-/Schwächen-Profile mit konkreten Entwicklungsempfehlungen für jeden einzelnen Kandidaten zu erstellen. Im Rahmen einer Managment-Portfolio-Einordnung ist es darüber hinausmöglich, die Managementstruktur im gesamten Unternehmen(sbereich) zu dokumentieren.

Die Ergebnisse des Managment Audits sind die Grundlage für:

  • Eine am individuellen Profil und den strategischen Unternehmenszielen ausgerichtete, hochkarätige Managemententwicklung
  • Fundierte, individuelle oder unternehmensweite (Umstrukturierung/Fusion) Besetzungs- bzw. Positionierungsentscheidungen

Entsprechend unserer Beratungshaltung legen wir unbedingten Wert darauf, dass die mit dem Audit verfolgten Ziele transparent sind und vorab den Teilnehmern kommuniziert werden. So kann das Audit unter fairen und klaren Bedingungen stattfinden und von den Teilnehmern als Chance zur Entwicklung genutzt werden. Unsere wertschätzende und offene Haltung während des Audits trägt zusätzlich zur Akzeptanz des Instruments und der Ergebnisse bei.

Grundlage der Beurteilung sind unternehmensspezifische Management Competencies, die zu Beginn des Prozesses erarbeitet werden. Vorhandene Anforderungsprofile werden insbesondere im Hinblick auf die gegenwärtige Unternehmenssituation und zukunftsorientierte Strategien aktualisiert.

Im Anforderungsprofil lassen sich folgende Kompetenzbereiche abbilden:

  • Persönliche und soziale Kompetenzen
  • Führungs- und Managementkompetenzen
  • Strategische und Unternehmerische Kompetenzen

Das Management Audit wird in Kooperation mit IIC Partners (s. Kooperationspartner) und von zwei erfahrenen Beratern durchgeführt.

Unser Audit besteht aus folgenden Elementen:

  • Intensivinterviews
  • berufsbezogenes Persönlichkeitsinventar
  • Unternehmenssimulation, ggf. weitere Simulationen

Dabei stellen die insgesamt etwa dreistündigen Beraterinterviews das Kernstück des Audits dar. Die neutrale Experteneinschätzung der Berater ist die Basis der Performance- und Potentialeinschätzung. Die zusätzlich verwendeten Instrumente haben den Charakter von Indikatoren: Die erzielten Ergebnisse dienen den Beratern als Hinweise für Bereiche, die einer vertieften Exploration bedürfen.


Projektablauf

Zieldefinition und Auftragsklärung

Zu Beginn jedes Audit-Projekts steht die Auftragsklärung: Es findet ein Briefing über Struktur, Strategie und angestrebte Veränderungen im Unternehmen(sbereich) statt. Die Ziele der Management Audits sind klar herauszuarbeiten.

Entwicklung des Anforderungsprofils

Die Einschätzungen und Beurteilungen im Audit werden auf der Basis eines Anforderungsprofils vorgenommen. Dieses wird gemeinsam mit dem Auftraggeber entwickelt und richtet sich an Leitbild und Kernstrategien des Unternehmens aus. Vorhandene, unternehmensspezifische Anforderungskriterienkataloge werden übernommen bzw. adaptiert.

Information der Kandidaten

Welche Ziele hat das Management Audit? Wie läuft es ab, was passiert mit den Ergebnissen? Diese und weitere Fragen der Kandidaten gilt es offen und direkt zu beantworten. Transparenz im Vorfeld ist entscheidend: Als Ausdruck von Fairness und Wertschätzung stellt sie eine wesentliche Voraussetzung für die Akzeptanz des Instruments wie auch der Folgemaßnahmen dar.

Das „Wie” der Kommunikation ist situations- und unternehmensspezifisch zu gestalten. Bei Einzelaudits bietet sich das persönliche Gespräch an, bei größeren Projekten werden im Unternehmen etablierte Kommunikationsforen oder –kanäle genutzt.

Auditierung und persönliches Feedback

Ein Audit dauert in der Regel einen Tag, in Ausnahmefällen sind auch halbtägige Veranstaltungen möglich. Die Audits werden in unseren Räumen durchgeführt.

Kernstück der Management Audits sind zwei Beraterinterviews von jeweils 1,5 bis 2 Stunden Dauer. In der Beraterklausur nach Abschluss der Interviewrunden werden die Gesprächsbeobachtungen der Berater zu einer Profileinschätzung vereinheitlicht. Diese wird dem Kandidaten noch am selben Tag im Rahmen eines persönlichen Feedbacks erläutert.

Ergebnisdarstellung

Unmittelbar nach jedem Audit wird für den Teilnehmer ein umfassender Ergebnisbericht mit Erläuterung des Kompetenzprofils, Darstellung von Stärken und Entwicklungsfeldern sowie Empfehlungen für individuelle Entwicklungsmaßnahmen erstellt.

Die abschließende Gesamtauswertung des Projekts wird entsprechend dem Bedarf des Auftraggebers so erstellt, dass sich konkrete Handlungsfelder ableiten lassen.


Gesamtauswertung

Die abschließende, umfassende Auswertung eines gesamten Auditprojekts wird für den Auftraggeber so erstellt, dass sich konkrete Handlungsfelder ableiten lassen.

Eine bewährte Form der Ergebnisdarstellung ist das Leistungs-Potential-Portfolio (s. Abb.), in dem sich Leistungs- und Potentialträger eindeutig identifizieren lassen. Statistische Analysender Anforderungsprofile zeigen Kompetenzfelder ebenso wie Entwicklungs- und Handlungsbedarf im Unternehmens(bereich) auf.

Auditergebnisse Portfolio:

Ergebnisse

Individueller Ergebnisbericht

Für jeden Teilnehmer wird, auf Basis der unternehmensspezifischen Anforderungskriterien, ein Kompetenzprofil erstellt. (Beispiel für ein Kompetenzprofil s. Abb.). Im Profil wird die Selbsteinschätzung des Kandidaten der Fremdeinschätzung durch die Berater gegenübergestellt. Diskrepanzen zwischen Selbst- und Fremdbild gilt es im persönlichen Feedbackgespräch mit dem Kandidaten zu klären.

In einem umfassenden Ergebnisbericht wird dieses Kompetenzprofil erläutert, werden Stärken und Entwicklungsfeldern dargestellt sowie Empfehlungen für individuelle Entwicklungsmaßnahmen abgegeben.